Treue Partnerin und Schweizer Patronatsträgerin ist seit 1994 die Stiftung «Denk an mich – Ferien und Freizeit für Behinderte. Eine Solidaritätsaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF». Seit 43 Jahren setzt sich die Stiftung für die Solidarität und Integration von Menschen mit einer Behinderung ein. Sie ermöglicht ihnen durch finanzielle Unterstützung Ferien- und Freizeiterlebnisse, aber auch Verschnaufpausen für Eltern und Angehörige
Jeannette und Martin Plattner führten während vielen Jahren die Geschäftsstelle der Stiftung Denk an mich und meldeten sich in dieser Funktion wöchentlich am Schweizer Radio zu Wort. Noch heute sind sie als Botschafter tätig. Sie setzten sich von Anfang an für eine enge Partnerschaft mit dem Friedenslicht ein. «Manche Besuche und persönliche Treffen sind bald einmal vergessen, andere bleiben in der Erinnerung so haften, als wären sie erst gestern geschehen. Zu der zweiten Art gehört für uns die schon viele Jahre zurückliegende Begegnung mit den beiden Menschen, welche das Friedenslicht in die Schweiz brachten: Vreni und Walter Stählin.» Mit diesen Worten beschreiben Jeannette und Martin Plattner, wie alles seinen Lauf genommen hat. «Vreni und Walter Stählin hatten uns angerufen und um ein Treffen gebeten. Ihnen ging es nicht in erster Linie um die Beschaffung von finanziellen Mitteln, sondern um die Verbreitung eines Gedankens, der im weitesten Sinne mit Integration zu tun hat, nämlich mit dem Bestreben, in unseren bewegten Zeiten daran zu denken, dass wir alle das Bedürfnis nach Frieden haben.»
Jeannette und Martin Plattner begeisterten sich sofort für die Friedenslicht-Idee: «Friede passiert nicht von selbst. Ohne bewusste und ständig geübte Bemühungen kann dieses Ziel nicht erreicht werden. Genau so wenig wie Integration. Beides muss gelebt werden. Täglich neu und immer wieder. Darum übernahm die Stiftung Denk an mich gerne das Patronat über das Friedenslicht Schweiz, das wie seit jeher ein symbolisches Zeichen für eine in jeder Beziehung lebenswerte Gesellschaft darstellt, die alle einschliesst.» Jede Friedenslicht-Ankunft in Zürich war und ist für Jeannette und Martin Plattner bewegend: «Gerade solche Augenblicke zählen für uns immer wieder zu den eindrücklichen Erlebnissen. Es fallen dabei keine grossen Worte, ein gegenseitiger Blick in warme Augen, vielleicht ein kurzes, leises Gespräch und vor allem ein glücklich klingendes ‚Danke’, wenn das kleine Licht ein weiteres entzündet hat, lassen jeweils eine menschliche Verbundenheit spüren, die alle weltlichen und religiösen Grenzen überwindet. Solche Augenblicke waren und sind für uns unauslöschliche Erinnerungen.»

JEANNETTE UND MARTIN PLATTNER
Die aktuelle Geschäftsführerin Catharina de Carvalho führt mit ihrem Team die Zusammenarbeit mit dem Friedenslicht mit unverminderter Begeisterung weiter: «Denk an mich will durch die Unterstützung von gezielten Projekten Berührungsängste zwischen Menschen mit und Menschen ohne Behinderung abbauen und Mobilität ermöglichen. Sowie dadurch Integration, Solidarität und gegenseitiges ‚an sich denken’ fördern», so umschreibt sie die Bedeutung der Kooperation zwischen der Stiftung und dem Verein Friedenslicht. «Dank dieser Zusammenarbeit können wir einen kleinen Teil dazu beitragen, dass jedes Jahr ein Licht als Symbol des Friedens in die Welt getragen wird. Ein Licht, das Versöhnung und Solidarität ausstrahlen soll.» Auch de Carvalho ist jedes Jahr von neuem bewegt, wenn die Friedenslicht-Ankunft in Zürich City unmittelbar bevorsteht: «Der Kontrast – dort die vorweihnachtliche Hektik mit ihrem künstlichen Licht, hier das wärmende, ruhig flackernde Licht all der Kerzen tragenden Menschen. Wer dieses Bild der Ruhe, Harmonie und Zuversicht in der Zürcher Bahnhofstrasse einmal gesehen hat, wird es nie mehr vergessen und wird ein Leben lang begleiten! Es erinnert daran, dass gegenseitiger Respekt faire und friedfertige Lösungen ermöglicht, dass Wertschätzung und Solidarität mit den Schwächeren dem Frieden eine Chance gibt. Dank dem Friedenlicht werden wir jedes Jahr an diese Grundsätze erinnert.»
CATHARINA DE CARVALHO
Den Friedenslicht-Aktivitäten widmet das Schweizer Radio alljährlich in der Adventszeit sowie zwischen Weihnachten und Neujahr verschiedene Sendungen. Die anlässlich der Kampagne vom Verein Friedenslicht gesammelten Spenden fliessen vollumfänglich an die Stiftung Denk an mich, die sie für Ferien und Freizeit für Behinderte in der Schweiz einsetzt.
Schweizerische Bundesbahnen SBB / Betriebe des öffentlichen Verkehrs
Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB sind seit 2009 Partner des Vereins Friedenslicht Schweiz. Beim Kauf einer vom öffentlichen Verkehr autorisierten Transportkerze erhalten nach Zürich Reisende eine Vergünstigung. Dank einer Ausnahmebewilligung ist es möglich, das Friedenslicht in den Zügen und Postautos zu transportieren.

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