Das Friedenslicht ist ein internationaler, vom ORF Oberösterreich im Rahmen von «Licht ins Dunkel» initiierter Weihnachtsbrauch, der dieses Jahr zum 25. Mal gefeiert wird. 25 Länder nehmen daran teil, darunter seit 1993 auch die Schweiz. Zu den Friedenslicht-Trägerinnen und –Träger zählen traditionell Jugendorganisationen, Samaritervereine, Behindertenorganisationen und Kirchgemeinden, soziale und gemeinnützige Institutionen, sowie Privatpersonen und Spontanbesucher am Initialanlass in Zürich.
Freier Eintritt zum Herzensevent mit Konzert
Das Friedenslicht wird alljährlich vom Österreichischen Rundfunk ORF in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. Via Linz und weiteren Stationen legt es die letzten Kilometer vor der offiziellen Ankunft in der Schweiz mit dem Schiff Arche der Stiftung Dapples zurück. Dieses wird kurz nach dem Eindunkeln am Bürkliplatz in Zürich eintreffen, wie der Verein Friedenslicht Schweiz weiter mitteilt. Von dort wird es von Hand-zu-Hand weitergeschenkt. Die Ankunft des Friedenslichts wird dieses Jahr von «Christmas Carols» und keltischer Musik stimmungsvoll umrahmt. Im Vordergrund der Aktion Friedenslicht steht der konfessionsneutrale Dialog über alle Grenzen. Der konfessionell neutrale Weihnachtsbrauch überwindet alle Grenzen. Das Friedenslicht will Mitmenschen ermuntern, zwischen Weihnachten und Neujahr einen aktiven, unvoreingenommenen Beitrag zum Brücken bauenden Dialog zu leisten nach dem Grundsatz «Ein kleines Licht anzünden ist nicht viel, aber wenn es ALLE tun, wird es heller.» Menschen sollen motiviert werden, anderen Menschen ein Zeichen der Freude und Herzlichkeit zu schenken. Der Herzensevent am 18. Dezember ist öffentlich, der Eintritt dank treuen Gönnern und Supportern frei. Von Zürich aus wird das Friedenslicht in alle Landesteile weiterreisen, wo lokale Feiern stattfinden werden.
Von Zürich aus in die ganze Schweiz
Den rund 200 Friedenslicht-Stützpunkten in der ganzen Schweiz wird auch dieses Jahr eine zentrale Rolle zufallen. Sie sind das Herzstück der Idee. Trägerinnen und Träger werden das Licht nach der Ankunft in Zürich sternförmig in alle Landesteile bringen. Dort entfaltet das Friedenslicht die grösste Wirkung. In vielen Orten erwarten Menschen das Friedenslicht und bereiten ihm am selben Abend oder über die Weihnachtswoche bis Neujahr mit lokalen Feiern einen herzlichen Empfang. Viele Lichtträgerinnen und –träger gehen anschliessend von Haus-zu-Haus und verteilen das Friedenslicht. Mit dieser Geste des Herzens soll Mitmenschen aller Konfessionen, jeder Hautfarbe, jeden Alters und auch Handicapierten eine besondere Freude bereitet werden. Dies macht diese nicht kommerzielle Friedenslicht-Idee so einzigartig.
Spenden kommen vollumfänglich handicapierten Menschen zu Gute
Als Patronatsträgerin Schweiz begleitet auch dieses Jahr die Stiftung «Denk am mich – Ferien und Freizeit für Behinderte» den organisierenden Verein Friedenslicht Schweiz. «Denk am mich» ist seit vielen Jahren treue und vertrauenswürdige Partnerin. Auch dieses Jahr gehen die gesammelten Spendengelder vollumfänglich an diese Stiftung.
SBB-Railbon
Beim Kauf einer neuen, von den SBB autorisierten Friedenslicht-Transportkerze (www.friedenslicht.ch) erhalten Reisende nach Zürich für den Kaufpreis von Fr. 5 einen Rail-Bon der SBB in gleicher Höhe.
Jubiläumsbildband «25 Jahre ORF-Friedenslicht»
Wie der ORF mitteilt, erscheint rechtzeitig vor Weihnachten im Trauner Verlag Linz der illustrierte Jubiläumsbildband «25 Jahre ORF-Friedenslicht – Ein Weihnachtsbrauch geht um die Welt», verfasst vom Friedenslicht-Pionier Günther Hartl. Der als besonders aktiv geschätzten Schweizer Bewegung sind dabei mehrere Seiten mit Text und Bild gewidmet.
Weitere Informationen zum «Friedenslicht» finden Interessierte unter www.friedenslicht.ch. Dort können sich Stützpunkte, die diesen Weihnachtsbrauch auch in ihrem Ort feiern möchten, kostenlos anmelden. Hintergrundinfos zur internationalen Friedenslicht-Bewegung findet man unter http://lichtinsdunkel.orf.at. |