| Eine Idee erobert jedes Jahr Millionen
Herzen |
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Von
Bethlehem über Linz...
Die Idee "Friedenslicht" wurde 1986 im ORF-Landesstudio
Oberösterreich entzündet - im doppelten Sinn. Auf Initiative
des Senders besucht jedes Jahr ein ausgewähltes Kind Bethlehem.
Das Feuer, das es aus der Geburtsgrotte in einer speziellen Laterne
mit dem Flugzeug nach Linz zurückbringt, stellt ein Symbol des
Weihnachtsfriedens dar. Dieses Jahr kommt das Friedenslicht - eine
konfessionell neutraler Brauch - via Linz in über 25 europäische
Länder sowie nach Übersee.
Unmittelbar nach der Wende im Jahr 1989 überschritt das "Friedenslicht"
erstmals Grenzen, die wenige Monate vorher als unüberwindlich
galten. In der Zwischenzeit wurde das "Friedenslicht" vielen
Persönlichkeiten überreicht: an den ehemaligen sowjetischen
Ministerpräsidenten Michail Gorbatschow, König Hussein von
Jordanien, Papst Johannes Paul II. und Benedikt XIV. und EU-Präsident
Romano Prodi. Das "Friedenslicht" leuchtet jedes Jahr auch
im Europäischen Parlament in Strassburg und in New York.
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...auch nach Zürich |
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| 1992
haben Vreni und Walter Stählin-Zihlmann aus Adlikon das
Friedenslicht erstmals in die Schweiz geholt. Seither ohne Unterbruch
jedes Jahr. Die Übergabe des Friedenslichtes an die Schweiz
ist ein Akt der Solidarität, welche Grenzen überwindet. |
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Friedenslicht ruft zum vorurteilslosen
Dialog auf
Dieser neue multikulturelle, internationale Weihnachtsbrauch hat auch
in der Schweiz den Weg in die Herzen gefunden. Das Friedenslicht überwindet
alle konfessionellen, kulturellen, sprachlichen und politischen Grenzen
sowie alle Altersgrenzen und soll Menschen zusammenbringen. Die Friedenslicht-Idee
will den vorurteilslosen Dialog unter allen Menschen aktiv fördern
- speziell in der Adventszeit und bis zum Jahreswechsel - und so einen
Beitrag an eine friedlichere Welt leisten. Dies macht den entscheidenden
Unterschied zu anderen Lichteraktionen aus, die ebenfalls kurz vor
Weihnachten an einzelnen Tagen stattfinden. Darüber hinaus verfolgt
Friedenslicht keine kommerziellen Absichten. >>mehr
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